Wappen_Calberlah Calberlah_Alte_Schule_1 Calberlah_Grundschule_1 Calberlah_Oberschule_1

Gemeinde Calberlah Der Ort, erstmals 1318 als "Kaluerlege" und einige Jahre später als "Caluerla" erwähnt, wird bereits 1398 mit seinem heutigen Namen genannt. Calberlah gehörte zur Grafschaft "in poppendic", die 1318 die Grafen von Woldenberg als Lehen Herzog Ottos von Braunschweig besaßen und die sie 1337 den Herzögen Otto und Wilhelm von Lüneburg verkauften. 1340 war die Grafschaft über den Papenteich den Bokmasts verpfändet. 1489 bildete Calberlah die nordöstliche Gemeinde in "Papendike", der der Gogräfschaft Rötgesbüttel entsprach. Die Dingbänke bei Rötgesbüttel, der Gerichtsort, waren rund 9 km vom Dorf entfernt. 1848 wird es als zur ehemaligen Untergografschaft Papenteich gehörig bezeichnet. Während der kurzen Zeit des Königsreichs Westphalen war es 1810 bis 1813 dem Canton Fallersleben im Departement Oker eingegliedert. 1867 bis 1885 bildete das Amt Gifhorn mit den Ämtern Fallersleben und Isenhagen sowie Teilen des Amtes Meinersen die Kreishauptmannschaft Gifhorn, aus der bei der Einführung der preußischen Kreisverfassung am 1.4.1885 die Kreise Isenhagen und Gifhorn entstanden. Die Kreisreform von 1932 vereinigte beide mit Wirkung vom 1.4.1933 zum Kreis Gifhorn. Am 30.6.1965 schloss sich Calberlah mit den Gemeinden Allenbüttel, Edesbüttel, Jelpke und Wettmershagen zur Samtgemeinde Calberlah zusammen, der sich am 31.5.1969 auch die Nachbargemeinde Allerbüttel anschloss.