Ribbesbuettel_Schloss_1

Schloss Ribbesbüttel Gutsstraße 11 38551 Ribbesbüttel Das Ribbesbütteler Schloss wurde in den Jahren 1906 bis 1908 im Stil des Historismus erbaut. Durch die trutzige und gedrungene Bauweise und durch die Verwendung des Elmkalksteines wirkt das Gebäude sehr historisch. Im Inneren herrscht der Jugendstil vor. Bruno Löbbecke verkaufte seine wertvolle Münzsammlung an den preußischen Kulturbesitz in Berlin, um seinem Sohn das Rittergut Ribbesbüttel kaufen zu können. Das Schloss wurde verschiedenartig genutzt: 1905 bis 1945: Familie Bruno Löbbecke (ab Februar 1945 auch Flüchtlinge), April 1945 bis Juli 1945 Besatzungsmächte (erst Amerikaner, dann Engländer), bis Ende 1946 Englisches Lazarett, 1947 bis 1957 Annastift Hannover, 1958 bis 1960 Förderschule für spät ausgesiedelte Mädchen, 1963 bis 1969 Neubauamt „Fahle Heide“, 1970 bis 1972 Wohnheim der Firma Kuba/Imperial für Jugoslawinnen, 1973 bis 1981 Sonderschule Gifhorn, anschließend Berufsschule, 1982 bis 1995 Prof. Hermann Albert, Maler und Dozent an der HBK Braunschweig, seit 1996 Familie Stefan Löbbecke und Mieter (die Angaben zum Schloss wurden der Dorfchronik Ribbesbüttel zum 1000-jährigen Bestehen entnommen). Das Schloss befindet sich im Privatbesitz in der Gutsstraße 11, steht aber nicht zur Besichtigung zur Verfügung.