Kirche_1 Isenbuettel_St_Marien_1

St. Marien-Kirche Hautpstr. 8 38550 Isenbüttel In den Jahren 1872 bis 1874 wurde die vom Architekten Haase nach dem Vorbild der Christuskirche in Hannover entworfene Kirche unter der Leitung von Baurat Unger, Hannover, von einheimischen Handwerksbetrieben erbaut. Die neugotische St. Marien-Kirche hatte eine Vorgängerkirche, die wohl im 15. Jahrhundert aus verputzten Feldsteinen erbaut wurde. Diese Kirche war ein sehenswertes Denkmal kirchlicher Baukunst und als Dorfkirche in ihrer Größe beachtenswert. Diese Kirche wurde in Folge der Besiedlung Isenbüttels im 19. Jahrhundert zu klein und daher abgerissen. Um 1850 sollte mit dem Neubau begonnen werden, was sich jedoch wegen der politischen Wirren nicht verwirklichen ließ. „Wenn die Kanonen sprechen, wird Gott zum Schweigen verurteilt!“ ist in der Kirchenchronik zu lesen. Am 7. Juli 1872 begann der Neubau mit der Grundsteinlegung, am 22. November 1874 wurde sie geweiht. Bestechend wirkt die Holz-/Backsteinkonstruktion im Inneren der Kirche. Neben dem hohen Tonnengewölbe fallen die großräumigen Emporen besonders ins Auge. An deren Unterkante befinden sich beidseitig zahlreiche Puttenköpfe, jeder für sich ein Unikat. Die St. Marien-Kirche lädt zum Verweilen ein, vielleicht auch zu einem stillen Gebet oder einfach nur zu besinnlicher Ruhe. Sie ist in den Monaten Oktober – März täglich von 10 – 16 Uhr und in den Monaten April – September von 10 – 18 Uhr täglich für Besucher geöffnet. (www.kirche-isenbuettel.de)